Der Silbersee

Von 1935 bis 1960 wurde im Braunkohletagebau Glückauf II Abraum bewegt und Kohle gefördert. Dann erfolgten Sicherungs- und Gestaltungsarbeiten, bis 1971 das Restloch geflutet werden konnte. Damit entstand der Silbersee, der mit 340 Hektar Wasserfläche, einer guten Wasserqualität und der malerischen Umgebung zu einem beliebten Ziel für Wassersportler und Erholungssuchende geworden ist. Das die Gemeinde Litschen die günstigste Lage im Vergleich zu anderen Orten in der Nähe des Sees hat, hängt mit der nicht rundum erfolgten Gestaltung des Gewässers zusammen. Das hätte wohl die zur DDR-Zeit vorhandenen Möglichkeiten überfordert. Die Nord- und Westzonen des Sees müssen als gefährdet gelten, weil Rutschungen möglich sind. Aber, weil der Mensch diese Gebiete nicht betreten darf kann die Tierwelt sich ungestört entwickeln. Rund 170 Vogelarten sind hier beobachtet worden, davon 81 brütend. Der Naturfreund kann zum Beispiel Reiher, Kormorane, Uferschwalben Seeadler, Eisvögel... sehen. Aus der Säugetierwelt sind Rotwild und der streng naturgeschützte Fischotter hervorzuheben.
Eine weitläufige Bungalowsiedlung ist auf Litschener Seite entstanden. Dem Besucher stehen in der Sport- und Badesaison Parkplätze, Campingmöglichkeiten, Gaststätten, Verleih von Booten, Fahrrädern und Sportgeräten zur Verfügung. Auch zum Wandern laden der See und seine Umgebung ein.